Im internationalen Handel wird der Erfolg des Logistikprozesses nicht nur daran gemessen, dass die Produkte zur geplanten Zeit am Bestimmungsort ankommen, sondern auch daran, dass sie unter Wahrung ihrer physischen Integrität zum Zeitpunkt der Verladung übergeben werden. Der Straßentransport ist die Transportart, bei der physische Erschütterungen aufgrund von plötzlichem Bremsen, scharfen Kurven, unebenen Straßen und Beschleunigungstendenzen am intensivsten auftreten. Wenn die im Fahrzeug platzierten Ladungen nicht mit den richtigen Methoden gesichert werden, kann dies sowohl zu kommerziellen Schäden in Milliardenhöhe als auch zu tödlichen Unfällen führen, die die Verkehrssicherheit gefährden. An dieser Stelle kommt das „Lashing“, also die Ingenieurkunst der Ladungssicherung, ins Spiel.

Was ist Lashing (Ladungssicherung) und wie wird es angewendet? Lashing ist der Prozess, bei dem die zu transportierenden Güter mit einer für ihre Struktur, ihr Gewicht und ihr Volumen geeigneten Ausrüstung auf dem Lkw-Auflieger oder im Container gesichert werden. Der Sicherungsprozess besteht nicht nur aus dem Festbinden von Seilen, sondern ist eine ingenieurtechnische Arbeit, bei der physikalische Gesetze und Reibungskoeffizienten berechnet werden.

Häufig verwendete Lashing-Ausrüstung:

  • Zurrgurte (Spanset): Hochfeste Polyesterbänder werden vertikal oder diagonal gespannt, um zu verhindern, dass sich die Ladung nach oben oder zur Seite bewegt.
  • Staupolstersäcke (Dunnage Bags / Luftkissen): Diese speziellen Kissen werden in die Hohlräume zwischen Paletten oder Kisten eingesetzt und aufgepumpt. Sie verhindern, dass die Ladungen unterwegs gegeneinander stoßen oder umkippen.
  • Antirutschmatten (Anti-Slip Mats): Diese auf Gummi basierenden Bodenmaterialien werden unter die Paletten gelegt. Sie erhöhen die Reibung und reduzieren die Rutschtendenz der Ladung bei plötzlichem Bremsen drastisch.

Richtige Stapelung und Gewichtsverteilung Der Erfolg des Lashing-Prozesses beginnt mit der richtigen Stapelung (Stacking) im Fahrzeug. Die Grundregel lautet: schwere Lasten nach unten, leichte Lasten nach oben. Zudem muss das Gewicht der Ladung gleichmäßig auf die Achsen des Lkw verteilt werden; andernfalls verschlechtert sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs, und die Belastung der Sicherungselemente im Auflieger steigt, was zu Rissen führen kann. Bei empfindlichen Elektronikprodukten, Glaswaren oder Industriemaschinen muss durch den Einsatz spezieller Kantenschützer verhindert werden, dass der Verzurrdruck das Produkt beschädigt.

Çobantur macht die schadenfreie Lieferung von einem betrieblichen Versprechen zu einem gesetzlichen Standard und wendet die fortschrittlichsten Sicherungs- und Ladetechniken im Straßentransport an. Mit geschultem Fachpersonal, international zertifizierter Lashing-Ausrüstung und einer auf den Charakter der Ladung abgestimmten Stapelungstechnik schützt Çobantur die wertvollen Handelsgüter seiner Kunden umfassend vor allen physischen Risiken auf der Straße und bringt sie perfekt an ihr Ziel.